Die Jugendorganisation der Kasseler SPD (Jusos Kassel-Stadt) begrüßt den kürzlich von der Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) vorgestellten Entwurf zur Streckennetzreform: „Wir setzen uns bereits seit vielen Jahren für einen durchgängigen Nachtverkehr – vor allem an den Wochenenden – ein, damit auch in der Gastronomie Tätige, Schichtarbeiter und Partygänger den ÖPNV nutzen können“, so der Vorsitzende der Kasseler Jusos, Julian Steiner.

Darüber hinaus wollen sich die Kasseler Jusos im Rahmen der Debatte dafür einsetzen, dass die Anmeldung zur Nutzung des Nachtverkehrs unter der Woche flexibel ausgestaltet wird: „Unser Ziel ist eine spontane Anmeldung mit höchstens 30 Minuten Vorlauf“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende Julia Weige.

Auch die Ausweitung des 15-Minuten-Taktes an Samstagen bis 18 Uhr wäre ein Schritt in die richtige Richtung: „Wir werden uns für eine Ausweitung bis 21 Uhr einsetzen, um den Interessen der im Einzelhandel Beschäftigten sowie den Anforderungen für einen entspannten Einkauf in der Kasseler Innenstadt gerecht zu werden.“ ergänzt der Vorsitzende Julian Steiner.

Der Vorschlag, die Anschlussknoten im Spätverkehr auf volle und halbe Stunden zu reduzieren, stößt dagegen auf starke Ablehnung: „Kassel ist auch am Abend eine lebendige Stadt. Die Halbierung des Angebotes in der Zeit von 22.30 Uhr bis 24 Uhr lehnen wir Kasseler Jusos daher entschieden ab!“

 

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Vorsitzender: Julian Steiner