v.l.: Sebastian Böttger, Rauad Al-Sahwi, Johannes Gerken, Ebru Dagdeviren, Sebastian Maier. Es fehlen: Carolin Arbter und Diana Beifordt.

Nach dem, für die Jusos erfolgreichen, Kommunalwahlkampf, stand am letzten Samstag die alljährige Unterbezirkskonferenz der Kasseler Jusos auf der Tagesordnung. Zahlreiche Anträge haben die Kasseler Jusos beraten. Dabei fordern die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten unter anderem demokratische Reformen der Europäischen Union, die Abschaffung des Ehegattensplittings, die Schaffung einer Frauenquote in Führungspositionen, eine Gemeinschaftsschule statt die von der schwarz-gelben Landesregierung geplante Mittelstufenschule und die sofortige dauerhafte Abschaltung der acht ältesten deutschen Atomkraftwerke. Neben den zahlreichen inhaltlichen Anträgen berieten die Kasseler Jusos auch über ihren neuen Vorstand. Nachdem die bisherige Juso-Vorsitzende Sabine Wurst (26) bereits vor der Konferenz ankündigte nicht ein weiteres Mal als Vorsitzende zu kandidieren, wählten die anwesenden Jusos den bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Johannes Gerken (22) einstimmig zu ihrem neuen Vorsitzenden. Rauad Al-Sahwi (30) wurde als stellvertretender Unterbezirksvorsitzender bestätigt. Daneben gehört Ebru Dagdeviren (22) als zweite Stellvertreterin erstmals dem Vorstand an. Komplettiert wird der Vorstand von den vier Beisitzerinnen und Beisitzern Sebastian Böttger (28), Carolin Arbter (16), Sebastian Maier (28) und Diana Beifordt (23).

Vorgenommen haben sich die Jusos für das nächste Jahr viel: „Nachdem wir in den letzten Jahren viel Wahlkampf gemacht haben, wollen wir nun unsere inhaltliche Arbeit stärker fokussieren und wichtige programmatische Anregungen für die Jusos und die SPD leisten“, so der neue Vorsitzende Johannes Gerken. Daneben werden die Jusos auch im nächsten Jahr durch politische Aktionen in der Öffentlichkeit präsent sein. „Wir haben bereits am Samstag beschlossen, dass wir auch in diesem Jahr am Kasseler CSD teilnehmen werden und uns stark machen wollen für eine Gesellschaft frei von Diskriminierungen,“ so Ebru Dagdeviren. Rauad Al-Sahwi führt weiter aus: „Die Kasseler Jusos waren in den letzten Jahren konstanter Part in der politischen Diskussion innerhalb der SPD, sowie der Kasseler Stadtpolitik. Dies wollen wir weiterhin bleiben.“

Im Zuge der Vorstandsneuwahlen bedanken sich die Kasseler Jusos auch bei ihrer bisherigen Vorsitzenden Sabine Wurst für die geleistete Arbeit der letzten zwei Jahre. „Sabine hat eine großartige Arbeit geleistet und hart für unsere Positionen gekämpft. Dies wurde mit dem Einzug in die Kasseler Stadtverordnetenversammlung belohnt. Wir möchten Sabine bei ihrer Arbeit in der Stavo mit voller Kraft unterstützen,“ sagt Gerken abschließend. Die Kasseler Jusos haben darüber hinaus Sabine Wurst einstimmig für den SPD-Unterbezirksvorstand und den Juso-Bezirksvorstand nominiert.